Spendenaufruf „Nazifrei in den Mai!“

 

Spendenaufruf „Nazifrei in den Mai!“

1-Mai-Nazifrei-Neubrandenburg-2015

Bereits vor einigen Wochen ist öffentlich geworden, dass die NPD in diesem Jahr nicht nur am 8. Mai nach Demmin mobilisiert, sondern bereits am 1. Mai nach Neubrandenburg. Das gerade in diesem Jahr die rechtsextreme Szene versucht, lauthals auf sich aufmerksam zu machen, kommt nicht von ungefähr. Vor 70 Jahren wurde das NS-Regime militärisch geschlagen und die Gräueltaten des Faschismus der Welt offenbart. Dass der NPD und den zugehörigen Kameradschaften dieser Jahrestag ein Dorn im Auge ist, ist kein Geheimnis. Umso vehementer wird um die Umdeutung dieses Ereignisses gekämpft.
Auch deswegen wollen wir weder Neubrandenburg noch Demmin allein lassen.

Aus verschiedenen Städten Mecklenburg-Vorpommerns wird es gemeinsame Anreisen geben. Auch aus Rostock wollen wir zusammen mit euch nach Demmin und Neubrandenburg fahren. Infos zu den Bustickets und den Verkaufsstellen erhaltet ihr in Kürze!
Hierzu bitten wir um eure Hilfe: Neben vielen individuellen Anreisen mit Autos und dem ÖPNV soll es auch Busanmietungen geben. Da die Solitickets die gesamten Kosten nicht decken werden, brauchen wir noch Spenden für die Busanreise.
Derzeit rechnen wir für beide Busse mit insgesamt ca. 800 Euro, die wir zusätzlich benötigen.
Daher bitten wir euch um Spenden (gerne auch kleine Beiträge) unter dem Betreff „Nazifrei in den Mai“ an folgendes Konto:
BDP MV e.V.
Rostocker VR Bank
IBAN: DE64 1309 0000 0001 4547 65
BIC: GENODEF1HR1
Spendenbescheinigungen sind möglich. Dafür schreibt uns nach der Überweisung eine Mail an einsmai@systemausfall.org mit euren Daten, wie Adresse, Spendenhöhe und Überweisungsdatum.

Weiterführende Informationen auf: http://rostock-nazifrei.systemausfall.org/

Der BDP wächst weiter

Anfang Dezember fand die Bundesdeligiertenversammlung (BDV) des BDP e.V. bei Darmstadt statt.     Hier  wurden Erfahrungen ausgetauscht, Aktive aus den anderen Landesverbänden kennen gelernt, der Austausch gesucht und über die weitere Ausrichtung des BDP auf Bundesebene beratschlagt.

Neben den Formalitäten die so eine BDV mit sich bringt, gab es auch Zeit für individuelle Gespräche, Workshops zu Geschlechterrollen, Integration und prekären Arbeitsverhältnissen. Die Deligiert_innen aus Mecklenburg-Vorpommern konnten viele neue Eindrücke, Aufgaben und Fragestellungen gewinnen und entwickeln, die jetzt aufgearbeitet werden wollen.

Vorab unterstützte der LV Mecklenburg-Vorpommern jedoch die BDPler_innen aus Sachsen, welche einen neuen Landesverband gründeten und nun offiziell in den BDP aufgenommen werden wollten. Das Highlight kam und der LV Sachsen wurde mit Einstimmigkeit der BDV aufgenommen! Das freut uns sehr! Sachsen ist nun der zweite LV aus alternativen Wohn- und Kulturprojekten, ähnlich wie MeckPomm. Wir sagen herzlich willkommen!

Nun bleibt noch zu sagen, dass die nächste BDV aller Wahrscheinlichkeit nach im September 2015 in Rostock stattfinden wird und somit MeckPomm der ausrichtende LV sein wird.

Yeah!

Pressemitteilung: 04.04.2014 – BDP MV kritisiert wiederholten Einsatz der MAEX bei BDP-Veranstaltungen

Bund Deutscher PfadfinderInnen Mecklenburg-Vorpommern e.V. kritisiert wiederholten Einsatz der „Mobilen Aufklärung Extremismus“ (MAEX) bei Veranstaltungen im TIKOzigalpa Wismar und Komplex Schwerin. Der BDP fordert die sofortige Einstellung der Überwachung seiner Wohn- und Kulturprojekte – landesweit!

Der Dachverband verschiedener alternativer Projekte in Mecklenburg Vorpommern, Bund Deutscher PfadfinderInnen M-V e.V., in dem u.a. das Wismarer Wohn- und Kulturprojekt TIKOzigalpa, dass Wismarer Infocafé „Theorie, Kritik und Cola“, sowie das Wohn- und Kulturprojekt Komplex in Schwerin organisiert sind, kritisiert das Vorgehen der Polizeieinheit „Mobile Aufklärung Extremismus (MAEX)“ bei Veranstaltungen über Neonazistrukturen in Wittenberge.

Am 18. und 20. März 2014 fanden in den Räumen der Projekthäuser Informationsabende unter dem Motto „Wittenberge – neonazistischer Strukturaufbau & antifaschistische Intervention“ statt. Hier sollte über die erstarkende extrem rechte Szene in Wittenberge und Umland, sowie über Betätigungsfelder einer aktiven Zivilgesellschaft informiert werden. Im Anschluß waren alle Gäste zu einer regen Diskussion eingeladen.
Bereits vor Veranstaltungsbeginn trafen zwei zivil gekleidete Beamte der Polizeisondereinheit MAEX ein, die sich Zutritt zum Café im TIKOzigalpa verschaffen wollten. Noch im Eingangsbereich forderte eine Hausbewohnerin die Polizisten, die nicht einmal ihre Dienstausweise vorzeigten, auf, dass Grundstück zu verlassen. Darauf positionierten die Polizisten sich in der Eingangstür und signalisierten so, dass sie über dem Hausrecht der BewohnerInnen und VeranstalterInnen stehen. „Eine einschüchterndere Situation ist kaum vorstellbar für unsere ehrenamtlich aktiven MitstreiterInnen.“, so Maximilian Döhrer Pressesprecher des BDP M-V.
Die MAEX-Beamten, dessen Aufgabe es ist „den Kontrolldruck auf potenzielle Störerinnen und Störer sowie Täterinnen und Täter aufrecht zu erhalten und Straftaten des extremistischen Spektrums, (…), zu verhindern“(1), versuchten über gezielte Fragestellungen Informationen zu den VeranstalterInnen, Gästen, ReferentInnen und Inhalt der Veranstaltung zu gewinnen. Diese Vorgehensweise dient der Polizei nur zur Ausspähung alternativer Projekte und zivilgesellschaftlicher Bündnisse um Protest gegen Neonaziaufmärsche und ähnliche Veranstaltungen schon im Vorfeld unmöglich zu machen.
Bestehend auf ihrem Hausrecht, forderte die TIKO-Bewohnerin die Beamtin und den Beamten immer wieder auf, dass Gebäude zu verlassen, und die Veranstaltung nicht weiter zu stören. Das dies vor allem dem Polizisten nicht gefiel, wurde klar als er sinngemäß äußerte, er könne sich sowieso in die Veranstaltung hineinsetzen, da er das Recht dazu habe – das dem nicht so ist, war ihm selbst wohl bewusst, da beide Schusswaffenträger dann das Haus verließen. Ihrer Vorabankündigung folgend, sich ihre Informationen anders zu beschaffen, parkten sie ihren dunklen Mazda auf der anderen Straßenseite und beobachteten so die Veranstaltung, ihre Gäste sowie die BewohnerInnen des Hauses und ihre FreundInnen über mehrere Stunden.
Der Pressesprecher des BDP dazu: „Dieses Vorgehen schüchtert die Gäste und FreundInnen der Hausprojekte ein und eignet sich dazu mögliche InteressentInnen von unseren Veranstaltungen fern zu halten“.

An den beiden folgenden Tagen wurde der Vortrag bei der Alternativen Jugend Parchim e.V. und im BDP-Projekthaus Komplex Schwerin gehalten. Auch hier waren Beamte der „Mobilen Aufklärung Extremismus“ weit vor Veranstaltungsbeginn vor Ort um Informationen zu den VeranstalterInnen und dem Inhalt des Vortrages zu erfahren. Doch auch hier konnten die Geheimdienstmethoden keine polizeilich verwertbaren Informationen hervorbringen.
In Parchim und Schwerin wurden die Beamten bereits an den Grundstücksgrenzen empfangen und der Gelände verwiesen worden. Das sie in Parchim und Schwerin schneller den Aufforderungen folgten, die Grundstücke zu verlassen, scheint auch nicht zuletzt einem sexistischen Weltbild oder einer perfiden Polizeistrategie geschuldet zu sein, da die Vertreter der alternativen Projekte jeweils Männer waren.

Die Beobachtungen und Ausspähung durch die Polizeieinheit MAEX ist unzumutbar und betrifft seit vielen Jahren landesweit alternative Projekte, Vereine und zivilgesellschaftliche Akteure – nicht nur BDP-Projekte. Die „Ziele“, also menschliche Individuen werden so eingeschüchtert und in ein Licht gestellt, was sie in ein kriminelles Milieu rückt.
Wenn auf bundes- und landespolitischer Ebene wieder zivilgesellschaftliches Engagement gefordert wird, sei es bei der Mitwirkung an demokratischen Abstimmungsprozessen, Gestaltung alternativer Kultur oder bei der Störung und Verhinderung eines Neonazi-Events, wie dem NPD-Pressefest in Viereck, muss im gleichen Atemzug über die polizeiliche Sondereinheit MAEX kritisch gesprochen werden.

Für uns als Dachverband verschiedener alternativer Projekte in Mecklenburg-Vorpommern und Mitglied im Landesjugendring M-V, ist es nicht hinnehmbar, dass unsere jahrelange Arbeit in den einzelnen Städten und Regionen des Landes, der Art schikaniert und immer wieder grundlos zum Ziel polizeilicher Ermittlungen werden. „Wir fordern ein sofortiges Ende der Observierung und Kriminalisierung unserer Kultur- und Bildungsveranstaltungen – in ganz Mecklenburg-Vorpommern.“, so Maximilian Döhrer.

Gez. Bund Deutscher Pfadfinderinnen Mecklenburg-Vorpommern e.V.

Brand im AJZ “Kita” Ribnitz-Damgarten

Feuerschäden in der KITA

Hier veröffentlichen wir eine aktuelle Pressemitteilung des AJZ “Kita” in Ribnitz-Damgarten, nachdem es dort am vergangenem Wochenende zu einem Brand kam:

Glück im Unglück
Nach Brand im Alternativen Jugendzentrum Kita e.V. ist der Zusammenhalt grenzenlos.

Nachdem am Samstagabend die Freiwillige Feuerwehr Ribnitz-Damgarten die Flammen im Alternativen
Jugendzentrum Kita e.V. (AJZ) in Ribnitz-Damgarten (Kreis Vorpommern-Rügen) gelöscht hatte, mussten die
Vereinsmitglieder den Schrecken erst einmal verdauen.
Der Schaden wird nach Vereinsangaben auf 12 000 Euro geschätzt. Nicht nur ist der Tanzraum, die Küche, die
Herrentoilette und der Vorflur durch die Flammen vorerst unbenutzbar geworden, auch ist teures
Veranstaltungsequipment wie eine neuwertige Musikanlage dem Feuer zum Opfer gefallen. Auch die
Inneneinrichtung wie Couchen und DJ-Pult liegen nun als Sperrmüll hinter dem AJZ.
Das AJZ und die Polizei gehen von Brandstiftung aus. Menschenleben waren zum Glück nicht in Gefahr. Nach
einer guten Stunde konnte der Brand gelöscht werden.
Bereits am Folgetag konnte im Notfall-Plenum eine erste Bestandsaufnahme vorgenommen werden. Auch
fanden sich sofort viele helfende Hände, um den Ruß, der bis in den zweiten Stock des Gebäudes hochgezogen
ist, wegzuwischen, den Putz abzuklopfen, das Inventar zu entsorgen. Der Großteil der Arbeit steht den
Engagierten jedoch noch bevor. Spenden generieren und Baumaterial beschaffen. Insgesamt müssen sechs
neue Fenster in den vom Feuer betroffenen Räumen eingebaut werden. Über eine gespendete Küche konnte
sich das AJZ bereits freuen. Auch eine Couch haben sie bereits erhalten. Nichtsdestotrotz fehlt es an
Baumaterial wie Holzstämmen und Farbe.
Das AJZ wurde im Jahr 1997 gegründet und macht nun seit fast 17 Jahren selbst verwaltende Jugendarbeit in
Ribnitz-Damgarten. Es sind alle Jugendlichen aus dem Gebiet Ribnitz-Damgarten und Umgebung herzlich
Willkommen um ihre Ideen und Projekte bei uns zu verwirklichen. So sind über die Jahre verschiedenen
dauerhafte Projekte im AJZ in Eigenregie aufgebaut worden, wie ein Proberaum für Bands, Jonglage AG,
Dekoration AG, Veranstaltungs AG, Politischer Infoladen. In diesem Jahr ist ein Projekt zur Unterstützung der
Asylbewerber geplant, es sollten PCs zur Verfügung gestellt werden, mit denen sie Kontakt zu ihren entfernten
Familien und Freunden über das Internet aufrecht erhalten können. Diese Projekte müssen nun leider durch
das oben beschriebene Unglück nach hinten gestellt werden. Daher würde sich der Verein AJZ Kita e.V. und alle
Mitglieder über Sach- und Geldspenden zum Wiederaufbau unseres geliebten AJZs freuen.

Spendenkonto:
AJZ Kita e.V.
IBAN: DE61 15050500 0100102590
BIC: NOLADE21GRW
Mit freundlichen Grüßen
AJZ Kita e.V.

TIKOzigalpa spielt jetzt mit

Das Wohn- und Kulturprojekt TIKOzigalpa in Wismar ist jetzt offiziell Mitglied im Bund Deutscher PfadfInderinnen M-V!

Wir und die TIKOs freuen sich riesig. Mit dem TIKO in unseren Reihen wird unsere Arbeit um einiges bereichert. Die alte Stadtvilla hält einiges für die Gäste bereit. Darunter sind Kinoabende, Vorträge, Lesungen, Flohmärkte, Kinderbastelnachmittage, Konzerte & Partys und und und…

Mehr Infos bekommt ihr zu dem 16 Jahre alten Projekt auf: tikozigalpa.org

TIKOzigalpa Wismar

Solidarität durch praktische Hilfe! – ALTFAHRRÄDER-SAMMELAKTION

Aus Neubrandenburg: Wir starten eine ALTFAHRRÄDER-SAMMELAKTION!
Viele Menschen im hiesigen Flüchtlingsheim am Rande der Oststadt sind in ihrer Mobilität sehr eingeschränkt. Der Erwerb von Busfahrkarten ist auf Dauer für sie nicht bezahlbar. Vom Gesetz her ist es ihnen nicht möglich, eine bezahlte Arbeit aufzunehmen, um sich über einfache Selbstverständlichkeiten, wie zum Beispiel Mobilität, nicht den Kopf zerbrechen zu müssen. Alle Wege, ob nah, ob fern, werden dementsprechend von ihnen zu Fuß erledigt.
In unserer Überflussgesellschaft haben wiederum viele Leute noch ein altes Fahrrad im Keller oder in der Garage zu stehen, auf welches sie sich im Leben nicht mehr schwingen werden. Genau auf dieses Vehikel haben wir es abgesehen!
Bringt uns bitte eure Fahrrad-Altlasten, egal ob Damen-, Herren- oder Kinderräder, in die Sammelstation AJZ! Wir werden die Fahrräder dann an die Menschen im Flüchtlingsheim verteilen. Wichtig ist, dass jene noch halbwegs verkehrstüchtig sind. Ganz wichtig auch: Schleppt uns bitte keine geklauten Drahtesel hier an! Die Flüchtlinge sind durch den Residenzpflicht-Scheißdreck oft rassistischen Kontrollen durch die Polizei ausgesetzt. Nun kann sich ja jede/r ausmalen, was passiert, wenn sie mit als gestohlen gemeldeten Fahrrädern gestoppt werden.
Annahmetermine im AJZ Neubrandenburg:
  • Mittwochs, Freitags, Sonnabends ab 19 Uhr
  • Sonntags von 17 bis 19 Uhr
Die Gruppe “Bahn frei, ich komme!” dankt im Voraus!

Solidarität mit der “Roten Flora”, den “Esso”-Häusern und der “Lampedusa”-Gruppe

Es ist viel los in der Welt,  in Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern.

In Hamburg kämpfen die Flüchtlinge der “Lampedusa-Gruppe” um ihr Recht auf menschenwürdige Behandlung und ihr Leben in Deutschland.

Derweil setzen sich die BewohnerInnen der in St. Pauli stehenden “Esso”-Häuser für ihr Recht auf Wohnraum &  Stadt ein.

Und mittendrin stellt die “Rote Flora” seit 24 Jahren einen Alternativpol zur vorherrschenden Politik und gesellschaftlichen Missständen. Nun versuchen erneut Finanz-Investoren die “Flora” mit Baggern abräumen zu lassen. Das einzige Ziel dabei: Möglichst hohe Gewinne einfahren!

Gegen den rassistischen Umgang des Hamburger Senats mit den Refugees der “Lampedusa”-Gruppe,

gegen die Räumung der “Esso”-Häuser und

gegen die Vernichtung eines seit 24 Jahren besetzten Freiraumes – “Rote Flora”  – werden am 21.Dezember.2013 viele Menschen in Hamburg auf die Straße gehen und ihre Wut kundtun.

Als BDP-Landesverband Mecklenburg-Vorpommern solidarisieren wir uns mit den Projekten in Hamburg! Wir wissen um die Notwendigkeit selbstverwalteter alternativer Freiräume! Wir setzen uns für eine Politik und Kultur ein, in der der Mensch und seine Umwelt im Mittelpunkt des Denkens und Handelns stehen sollte und nicht die permanente Gewinnmaximierung!

Am 21. Dezember 2013 werden auch wir in Hamburg auf die Straße gehen.

Weitere Informationen zur bundesweiten Demonstration findet ihr unter: florableibt.blogsport.de

alternatives Jugendcamp in Lärz (31.07. – 04.08.2013)

Das AJUCA schafft einen großen politischen Freiraum in dem Du Dich erstens einfach mal voll und ganz von dieser kranken Welt erholen kannst, aber zweitens bekommst Du auch die Möglichkeit politisch aktiv zu werden, nette Leute kennen zu lernen und ordentlich zu feiern.

Das Camp basiert auf dem DIY (Do It Yourself) Prinzip und soll auch genau diese Idee weitertragen: Dazu haben wir uns einige Aktionen ausgedacht, Workshops, die Dir zeigen, wie Du trotz schlechter Verbindung oder wenig Material Politik machen kannst, wie geile Street Art funktioniert oder wie (Antifa-) Konzerte organisiert werden. Es geht darum Deine Ideen mit anderen Menschen in die Tat umsetzen und ein Netzwerk mit anderen Gruppen und Einzelpersonen aufzubauen. Neben Workshops wird es auch ganz viel Musik geben, super leckeres Essen und eine Menge cooler Menschen, die noch viel mehr Ideen mit sich bringen. Es wird spannend!

20 Jahre Alternatives Jugendzentrum Neubrandenburg

Am kommenden Wochenende ist es schon soweit. Und so wie man uns kennt, machen wir jetzt erst das, was wir schon vor Wochen hätten tun sollen: Wir laden euch mit einer dicken Umarmung zu unserer Festwoche anlässlich des 20ten (zwanzigsten!) Jahrestages des Alternativen Jugendzentrums Neubrandenburg ein.

Vom 13. Juli bis 22. Juli wird es täglich ein schwarz-rot-buntes Programm geben, dass irgendwie die letzten 20 Jahre unseres dilettantischen Projekts in ein paar wenigen Tagen versucht wiederzugeben.

Am 13. Juli treffen wir uns zu einem gemeinsamen Spaziergang durch Neubrandenburg, um uns die alten „Stationen“ des AJZ anzusehen, bevor wir auf dem Marktplatz den Beatpoeten bei Punklektüre lauschen können. Danach geht’s weiter ans Haus am See, um die Geburtstagstorten anzuschneiden und die Tanzschuhe auszupacken.

Wir würden uns riesig freuen, wenn wir euch an diesem Tag dabei haben, denn ihr seid ein Teil von uns. Und nach 20 Jahren Punk und Plödsinn, können wir wirklich mal behaupten: so jung kommen wir nie wieder zusammen!

20 Jahre Alternatives Jugendzentrum NB

20 Jahre alternativlos

Keine Zukunft dieser Vergangenheit

Gegen den Naziaufmarsch am 2. Juni in Hamburg
Naziaufmarsch in Hamburg verhindern Unter dem Motto „Tag der deutschen Zukunft – unser Signal gegen Überfremdung“ rufen Nazis zu einem migrant_innenfeindlichen und rassistischen Aufmarsch am 02.06.2012 in Hamburg auf. Solch ein Naziaufmarsch fand bereits 2009 in Barmbek, 2010 in Hildesheim und 2011 in Braunschweig statt und soll als neues alljährliches Nazi-Event in Norddeutschland etabliert werden.

Das Ganze soll eine Demonstration gegen die „ganze Ausländer- und Überfremdungspolitik in diesem System“, die „Überfälle von gewalttätigen Ausländern“ und die „deutschfeindliche Politik aus Berlin“ darstellen. Menschenverachtende Ideologien werden in Andeutungen verhüllt, einschlägige Symbole in unverdächtige Codes verwandelt. Dabei durchdringen Erscheinungsformen und Aktionen der extremen Rechten mehr und mehr die Alltagswelt:
Nicht erst seit Sarrazin kann nicht mehr verschwiegen werden, dass ein viel zu großer Teil der so genannten “Mitte der Gesellschaft” von tiefen Resentiments gegenüber andersartigen Menschen geprägt ist. Die gewalttätgen Übegriffe auf Migrant_innen – allein seit dem bekannt werden der NSU Morde gab es in Hamburg fünf Angriffe (Stand: Januar 2012), z.T. mit Molotovcocktails, auf Geschäfte und Wohnhäuser von Menschen ohne deutschen Pass – sind eine logische Konsequenz daraus, aber auch nur die Spitze des Eisbergs.

Gegen all das vorzugehen bedeutet auch, dafür zu sorgen, dass die Demonstration der Nazis keinen Meter weit kommt!

Gerade nachdem der antifaschistische Widerstand den ehemals größten Naziaufmarsch Europas in Dresden wohl dauerhaft verhindern konnte, ist es wichtig jetzt dran zu bleiben und nicht zuzulassen, dass sich ein neues menschenverachtendes Großereignis aufbauen kann.

Das ist unser Anlass, Euch einzuladen. Unter dem Motto „ Keine Zukunft dieser Vergangenheit!“ wollen wir mit Euch vom 01. – 03. Juni 2012 theoretische und praktische Zeichen setzen.

Wir wollen gemeinsam mit Euch dafür sorgen, dass die Nazis am 02. Juni nicht die Chance erhalten, ihre menschenverachtende Ideologie weiter zu verbreiten – wir wollen gemeinsam mit euch für eine offene, antirassistische und emanzipative Gesellschaft demonstrieren.

Neben der antifaschistischen Praxis am Samstag werden wir uns am Freitag gemeinsam theoretisch und kreativ auf die Demo vorbereiten und am Sonntag gemeinsam das Erlebte und Erlernte reflektieren.

Die Programmplanung sieht folgendermaßen aus:

01.06. Anreise Abendessen Input „Argumentationstraining gegen Rechts“, Fragen, Diskussion Vorbereitungen für Samstag (Plakate basteln / Blockadetraining)
02.06. Frühstück Demonstrieren Abendessen Hamburg erkunden
03.06. Frühstück und Lunchpakete packen Reflexion Abreise

Uns steht ein großer Tagungsraum mit Dachterrasse und zentral gelegene Schlafplätze zur Verfügung, den genauen Veranstaltungsort erfahrt ihr auf Anfrage bzw. bei Eurer Anmeldung. Eure Fahrtkosten können anteilig erstattet werden.

Weitere Infos findet ihr auf: www.keine-stimme-den-nazis.org